20.02.2026

Rudolf Stueger: Alles in Ordnung

Ein alphabetisches Gemälde

Alle Sprache ist am Ende Grusellyrik“, schreibt Rudolf Stueger in seinem experimentellen 
„alphabetischen Gemälde“, wo alles gleichzeitig geschieht:


Der Autor hat die einzelnen Sätze dreier unterschiedlicher Erzählungen miteinander verwebt, unter Einhaltung gewisser Zusatzregeln alphabetisch geordnet und nach wiederum anderen Regeln mechanisch gekürzt und aneinander angeglichen. 
Das Ergebnis ist ein Roman, dessen Handlung man nicht chronologisch erfährt, sondern nach und nach detektivisch zusammensetzen muss. Es ist eine liebevolle Parodie unserer Zeit, eine Antwort auf KI-generierte Rhetorik und die fragmentarische Schnelllebigkeit sogenannter sozialer Medien.

Zugleich erinnert Stuegers "Alles in Ordnung" an die mechanische Literatur des Surrealismus oder an die Collagengedichte "Kolonialmundart" des österreichisch-tschechischen Sicherheitsexperten Erwin Fellner. 

Rudolf Stueger, geboren 1984 im Salzkammergut, lebt als freier Schriftsteller und Videokünstler in Wien und Ebensee.

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Unterstützt durch die Stadt Wien und durch Stipendien des österreichischen Kulturministeriums (BMKÖS, BMWKMS) seit 2019.

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Rudolf Stueger: Alles in Ordnung
Alphabetisches Gemölde
Deutsch
18.3. 2026 / Kētos Band 38
Hardcover mit Fadenbindung 
144 Seiten
EUR 25

ISBN: 978-3-903124-38-7