Über den Verlag

Das Kētos ist der Wal der Traums, das Monster der Muse. 

Es lebe der Musismus!

Ein Ziel des in Wien und Prag beheimateten Kētos besteht darin, die deutschsprachige Literatur durch poetische Übersetzungen zu bereichern, die die Versmaße, den Klang, das Bilderschaffen des Originals respektieren. So ergeben sich für das Deutsche neue, inspirierende Formen und Inhalte, da der Inhalt in der Literatur ja immer an die Form gekoppelt ist. Das Kētos übersetzt Unübersetzbares, sei es wilde Lyrik, sei es abenteuerliche, poetische Prosa, ob sie nun aus der Gegenwart oder der Antike stammen.

Die Übersetzungen des Kētos werden mit dem höchsten poetischen und wissenschaftlichen Ernst besorgt. Eine schlechte Übersetzung kommt der Lüge gleich, aber eine gute Übersetzung braucht Zeit, viel Zeit. Das Kētos ist dazu da, den Stellenwert der Übersetzung zu heben. Es ist nicht auf Gewinn ausgerichtet. Es hat die Zeit. Und die Bücher gehören denen, die sie machen.

Dabei konzentriert sich das Kētos für den Anfang auf tschechische Literatur und richtet seine Gründung auf die Leipziger Buchmesse 2019 aus, auf der die Tschechische Republik das Gastland sein wird. Die Übersetzungen aus dem Tschechischen werden durch das Kulturministerium der Tschechischen Republik gefördert.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Antike. Altes ist oft innovativer, als eingefleischt Aktuelles. Das Kētos ist sowohl im deutschsprachigen Raum als auch in der Tschechischen Republik aktiv.

Alle Bücher des Kētos haben einen harten Umschlag mit matter, kratzfester Laminierung, sind bestens fadengebunden und auf das reißfeste, elegante Papier Munken Premium Cream gedruckt (umweltfreundlich, versteht sich von selbst). Die Gesamtherstellung besorgt die international angesehene Druckerei PBTisk. Das Format der Bücher ist einheitlich, etwas breiter als heute üblich, damit auch lange Gedichtzeilen Platz finden. Die Bücher des Kētos sind zum Verlieben (und zum Sammeln) schön.

Das Kētos wurde im Herbst 2018 von Ondřej Cikán und Anatol Vitouch als Teil von deren "Verein zur Unterstützung märchenhaften Theaters" (= Die Gruppe) gegründet.

Die Muse ist die Zeit aller Dinge.